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Frau Krankenversicherung
Private Krankenversicherung für Frauen:
Die private Krankenversicherung ist dem ersten Anschein nach für Frauen genauso attraktiv wie für Männer. Das ist auch korrekt - für Frauen ist jedoch die Wahl des richtigen Tarifes und Versicherers differenzierter zu betrachten.
Statistisch betrachtet werden Frauen älter. In jungen Jahren verursachen sie potenziell mehr Kosten für die private Krankenversicherung als Männer (Stichwort Frauenarzt, Schwangerschaft, Geburt, Frau Krankenversicherung). Im Alter sind diese Kosten jedoch wieder meist geringer. Das hat Auswirkungen im Beitrag, obwohl die Kosten für Schwangerschaft und Entbindung seit einigen Jahren auf Männer und Frauen umverteilt wurden. Auch haben Frauen oftmals einen anderen Anspruch an ihre Versicherung. Sie legen mehr Wert auf Vorsorgeuntersuchungen, sind häufiger an alternativen Heilmethoden wie Heilpraktikern interessiert, und bevorzugen eher die private Behandlung im Krankenhaus in einem 1- oder 2 - Bettzimmer. Für eine Frau ist daher die unter Umständen besonders günstige Versicherung eines gleichaltrigen Mannes nicht immer die optimale Wahl (siehe auch Artikel Frau private Krankenversicherung), da in dieser die oben erwähnten Leistungen unter Umständen nicht enthalten sind.
Die Beiträge für weibliche Versicherte werden in der PKV bisher noch anders kalkuliert, ab einem Alter von 15 Jahren beginnt auch für Mädchen eine andere eigenständige Einschätzung als für Jungs. Ab Ende 2012 müssen jedoch die Beiträge vom Geschlecht unabhängig kalkuliert werden. Spätestens dann werden die Beiträge für Frauen und Mädchen günstiger, wohingegen die Beiträge für Männer und Jungen dadurch teurer werden.
Die speziellen Ansprüche der weiblichen Interessenten und die beitragsspezifischen Unterschiede sollten bei der Wahl der privaten Versicherung berücksichtigt werden / siehe auch Krankenversicherung Frau.
Frau private Krankenversicherung
Kostenlose Mitversicherung beim Ehemann:
Berufstätige Frauen scheuen oftmals den Übertritt in die PKV, um bei einer späteren Heirat und Kindern die Möglichkeit der kostenlosen Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht zu verlieren. Eine Versicherung in der PKV ist jedoch aus dieser Sicht häufig unbedenklich, denn eine kostenlose Mitversicherung als zeitweise erwerbslose Ehefrau ist unter der Voraussetzung möglich, dass der Ehemann Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung ist, unabhängig ob er freiwillig oder pflichtversichert ist. (siehe auch private Krankenversicherung Frau )
Sobald das Arbeitsverhältnis und eine eventuelle Elternzeit beendet wird, kann die kostenfreie Familienversicherung beim Ehemann beginnen. Eine zu diesem Zeitpunkt bestehende private Krankenversicherung für die Frau kann ohne längere Kündigungsfristen zu diesem Termin gekündigt werden. Alternativ kann eine Anwartschaft auf diese private Krankenversicherung aufrecht erhalten werden, was unter Umständen -je nach weiterer Lebensplanung- der bessere Weg ist.
Die Aufnahme eines 400 EUR-Jobs nach der Entbindung löst keine Pflichtversicherung aus, die private Krankenversicherung würde weiter bestehen. (siehe auch Besonderheiten Frau PKV) Bei höherem Arbeitseinkommen entsteht jedoch in den meisten Fällen eine versicherungspflichtige Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Kasse.
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