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Mann private Krankenversicherung
Die private Krankenversicherung bringt gerade für Männer besonders viele Vorteile. Die Beiträge sind erheblich günstiger
als für Frauen. Männer akzeptieren auch eher höhere Selbstbeteiligungen, was den Beitrag weiter absenkt. So sind auch
sehr gute Leistungen ohne Weiteres bezahlbar, und dabei fast immer relevant günstiger, als bei der gesetzlichen Kasse.
Die Beitragsrückerstattung (wenn man keine Leistungen beansprucht hat) ist hier auch beliebter, als bei Frauen (da diese
z.B. schon allein 2x jährlich beim Frauenarzt sein sollten, ist die Beitragsrückerstattung meistens kein Thema mehr).
Bei Angestellten empfiehlt es sich, den Versicherungsschutz eher hochwertig zusammenstellen, und auch mit nur
kleiner Selbstbeteiligung. Denn durch den Arbeitgeberzuschuß kommt ja nur die halbe Ersparnis beim Angestellten an.
Man sollte also nur auf das verzichten, worauf man wirklich (auch später) keinen Wert legt.
Der Beitragsunterschied zwischen 1- und 2-Bett-Zimmer ist in der Regel gering, sodaß man sich dies ruhig gönnen kann,
wenn der Schutz ohnehin gut sein soll. Dagegen ist der Unterschied zwischen dem 2-Bett-Zimmer mit Chefarzt bzw. Wahlarzt
gegenüber dem Mehrbett-Zimmer ohne Chefarzt ist in jüngeren Jahren durchaus um die 50,- Euro, und kann bei recht
hohem Eintrittsalter auch bis zu 100,- Euro ausmachen.
Außer bei den sparsamen Einsteiger-Tarifen ist es üblich, die Zahnleistungen hochklassig zu versichern, wie 100 % Zahnbehandlung
und 75 – 85 % Zahnersatz. Bei den guten Tarifen bringt der reduzierte Zahnersatz auch keinen so großen Beitragsunterschied
(ca. 20,- Euro).
Ein größerer Unterscheidungspunkt ist, ob auch Tarife mit dem sogenannten Hausarzt-Prinzip (auch Primärarzt-Prinzip) in Frage
kommen. Dann muß man im Normalfall immer erst zu einem Hausarzt (praktischer Arzt, Arzt für Allgemeinmedizin) gehen, ehe
man Fachärzte konsultiert. Das bringt den Beitrag erheblich herunter. Es gibt dadurch keine Auswirkungen im Bereich der Zähne
und in der stationären Behandlung (im Krankenhaus). Zu beachten ist allerdings, das solche Tarife eher neueren Datums sind,
was nicht immer wünschenswert ist.
Das Krankentagegeld (kurz Tagegeld) sollte man angemessen wählen. Bei Angestellten wird das Nettoeinkommen dazu herangezogen.
Die Absicherung wird erst nach 6 Wochen benötigt. Manchmal sogar erst später, wenn die Lohnfortzahlung als 6 Wochen länger ist. Mit
Blick auf den Arbeitgeberzuschuß macht es kaum Sinn, weniger als den Bedarf abzusichern.
Bei Selbständigen stehen verschiedene Leistungsbeginne zu Wahl, frühestens ab dem 4.Tag, oder spätestens ab dem 365.Tag.
Im Allgemeinen würde man das Tagegeld jedoch nicht früher als nach 3 Wochen absichern, weil es dann sehr viel bezahlbarer
wird. Hier macht es von der Höhe des Tagessatzes eher Sinn, einen Mindestbedarf abzusichern, mit dem man notfalls auskommt.
Ggf. denkt man dabei auch an die Kosten eines Krankheitsvertreters, den man eventuell einsetzt.
Mann private Krankenversicherung
Mit dem Krankenhaus-Tagegeld, das es nur bei stationärer Unterbringung im Krankenhaus gibt (aber immer ab dem 1.Tag), kann man
als Angestellter kleine Zusatzkosten (Telefongebühren, TV, Aufstockung auf das 1-Bett-Zimmer) abdecken. Der Arbeitgeber zahlt
auch dies zur Hälfte, solange der höchste Zuschuß von rund 275,- Euro noch nicht erreicht ist.- Für Selbständige ist es ein zusätzlicher
Weg, um den Verlust bei Verdienstausfall zu reduzieren. Krankenhaus-Tagegeld wird nicht gegen das normale Tagegeld aufgerechnet,
kann also auch gleichzeitig bezogen werden.
Ein zusätzlicher Ansatzpunkt kann es sein, durch das Krankenhaus-Tagegeld überhaupt erst die bessere Unterbringung im Krankenhaus
abzudecken. Wenn man auf den Chefarzt/Wahlarzt nicht wirklich Wert legt, aber zumindest im Einzelfall die Unterbringung im 2-Bett-
oder 1-Bett-Zimmer beanspruchen will, kann man das über ein Krankenhaus-Tagegeld finanzieren. Für das 2-Bett-Zimmer sollte man
dafür 40,-bis 50,- Euro rechnen, für das 1-Bett-Zimmer 70,- bis 80,- Euro. Das Krankenhaus-Tagegeld ist meistens erheblich günstiger,
als wenn man das 2-Bett-Zimmer mit Chefarzt komplett versichert.
Immer wichtiger wird die Pflege-Zusatzversicherung, weil die Pflege-Pflichtversicherung (die immer im Angebot enthalten ist) nur ca.
50 % der Kosten deckt, wenn das überhaupt ausreicht. Die Menschen leben länger, sind aber nicht unbedingt bis ins hohe Alter gesund
genug, um sich selbst zu versorgen. Daher steigt der Bedarf dafür, und man sollte dies ggf. im Angebot auch einbeziehen. Der Anbieter
dafür kann auch ein Anderer sein, als der von der Krankenvollversicherung.
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